Reykjavik

Island begrüßt uns mit Regen und Wind, letzteres erschwert das Anlegen im Hafen. Mit Hilfe von zwei Schleppern liegen wir dann aber doch fast pünktlich um kurz nach 10 Uhr fest im Industriehafen. Auch dieser ist etwas außerhalb.

Schon im Vorhinein haben wir einen Mietwagen reserviert, mit dem wir etwas ins Innere des Landes fahren wollen. Weil wir nun doch weiter weg von der Leihstation liegen als gedacht, nehmen wir kurzerhand ein Taxi für 20,- Euro. Statt des gebuchten Dacia bekommen wir einen Nissan Qashqai mit Allradantrieb und geben unser erstes Ziel ins Navi ein: Der Gullfoss. Wir schlängern uns bei Regen (mal mehr mal weniger) durch die isländische Landschaft und kommen nach ca. 2 Stunden an. Wir haben sogar Glück und erwischen eine kurze Regenpause. Anders als im Reiseführer vermerkt, müssen wir keinen Eintritt bezahlen. Der Gullfoss an sich ist ziemlich beeindruckend, nur die goldene Farbe bleibt uns mangels Sonne verwehrt.

Unser nächster Halt sind die Geysire. Hier nieselt es wieder ein bisschen, aber mit der richtigen Kleidung ist das kein Problem für uns. Andere hier sind da scheinbar nicht so kälteempfindlich und kommen in FlipFlops, das wäre uns bei 8 Grad und dem Wind dann doch zu kalt. Der noch aktive Geysir Strokkur schießt alle 8 bis 10 Minuten eine 25 bis 55 Meter hohe Fontaine in die Luft. Wir stehen gut, um uns das Naturschauspiel anzusehen, denn wir werden nicht zusätzlich naß.

Durch den Nationalpark Pjodgardur, den wir auch schon auf dem Hinweg durchquert haben, fahren wir weiter Richtung nach Þingvellir. Zufällig stoßen wir hierbei noch auf einen anderen Wasserfall, den Öxarárfoss.

In Þingvellir sehen wir uns noch schnell die aufeinander treffenden Erdplatten an (mittlerweile sind wir ziemlich ausgekühlt, da sich die feuchte Luft auch durch die Kleidung frisst) und besuchen eine Toilette, die man mit Kreditkarte bezahlen kann.

Im Anschluss geht es zurück nach Reykjavík, wir geben das Auto zurück und machen uns zu Fuß auf den Weg zurück zum Schiff. Zeit uns die Stadt selbst noch anzuschauen, bleibt uns leider nicht mehr.

Nach dem Abendessen, heute Pasta Festival im Bella Vista, gibt es zwei Cocktails zum Preis von einem in der AIDAbar und wir fallen ziemlich zeitig ziemlich müde ins Bett. Von dem vorausgesagten Seegang in der Nacht lassen wir uns diesmal übrigens nicht beeindrucken.