Leknes & Gravdal

Die Wettervorhersage für die Lofoten ist nach den letzten grauen Tagen super: Es bleibt trocken und auch die Sonne soll sich bei 12 Grad zeigen. Für den Hafen von Leknes sind wir allerdings zu groß, weshalb wir im Fjord vor Anker gehen.

An Land kommen wir heute mit den Rettungsbooten: Wir tendern. Weil der Andrang auf die Boote relativ hoch ist, entscheiden wir uns bereits am Vorabend für ein späteres Frühstück, um dann nicht mehr in einer ganz so langen Schlange stehen zu müssen. Diese Entscheidung scheint sich auch gelohnt zu haben. Zwar ist zieht sich die Schlange noch bis zum Treppenhaus auf Deck 3, aber eines der für Ausflugsgäste reservierten Boote steht gerade zur Verfügung, sodass wir den hinteren Ausstieg nutzen können. Die Überfahrt in den Hafen dauert knapp 10 Minuten und weil kein Wind weht, gestaltet sich diese auch ruhig.

Auf dem Festland angekommen entscheiden wir uns zuerst nach Leknes zu spazieren.

Von dort geht es den selben Weg zurück und weiter nach Gravdal. Hier gehen wir bis zur Kirche (leider geschlossen) und danach zurück zum Hafen.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass in beiden Städten nicht viel los war/ist. Das könnte auch mit dem heutigen Sonntag zusammenhängen, aber zumindest in Gravdal hätten wir gerne ein Café besucht, dass es jedoch nicht gab. Dafür entschädigt uns aber die Natur die die Lofoten hier zu bieten hat.

Zum Abendessen gibt es im Markt Restuatrant heute griechisch, wobei wir im Nachhinein das Angebot im Weite Welt Restaurant doch ansprechender gefunden hätten. Von der Timeout Bar aus verfolgen wir die Ausfahrt aus dem Fjord und können wieder den ein oder anderen Meeressäuger bewundern.